Wasserparks erklärt: Was, warum, wo

Wasserparks erklärt: Was, warum, wo

Obwohl die ersten individuellen Wasserrutschen und Wet Rides in den 1940er Jahren eröffnet wurden, wurde der erste Wasserpark erst in den 1960er Jahren eröffnet. Der erste Indoor-Wasserpark der Welt wurde 1985 in Edmonton, Alberta, Kanada, gebaut.

In diesem Beitrag geht es um die besten Wasserparks von heute in Deutschland und der Welt und was du bei einem Besuch mitbringen solltest.

Der Unterschied zwischen Wasserpark und Freizeitbad

Der Wasserpark unterscheidet sich vom Freizeitbad dadurch, dass das Schwimmen eher zweitrangig ist, wobei es oft nicht einmal ein Sport- oder Sprungbecken vorhanden ist.

Wichtig sind hier die Spaß-Elemente wie verschiedene Röhren- oder Breitrutschen oder Wildwasserkanäle, Wellenbad (Wellenbad) und Erlebnisbecken.

Der Fokus des Wasserparks liegt daher auf dem einmaligen Badevergnügen und entspricht dem eindeutigen Bedürfnis der heutigen Badegäste nach mehr Action und Erlebnis.

Bessere Gastronomie und andere Freizeitaktivitäten im Sinne eines umfassenden ganztägigen Erlebnisses sind ebenfalls üblich.

Aufsichtspersonal 

Ein Wasserpark muss durchgehend von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal unter Aufsicht stehen. In der Regel ist dieses Personal für die Betriebsaufsicht und die Überwachung des Badebetriebs, aber auch für das Wohlbefinden der Gäste verantwortlich.

Zu den Aufgaben des Fachpersonals gehören die Wasseraufbereitung und -hygiene, die Überwachung der technischen Anlagen, die Einweisung in die Haus- und Badeordnung und die Erste Hilfe, die Personalverwaltung, die Kasse und die Finanzen usw.

Die entsprechenden Spezialisten werden in Deutschland als Meister für Bäderbetriebe und Fachangestellte für Bäderbetrieb und Rettungsschwimmer, in der Schweiz als Badmeister und in Österreich als Bademeister bezeichnet.

6 aufregende Wasserparks in Deutschland

1. Europa-Park, Rust, Baden-Württemberg

Der Europa-Park ist als einer der beliebtesten Freizeitparks in Deutschland bekannt, aber im Sommer steht der Wasserpark im Mittelpunkt, wenn Fahrgeschäfte wie Atlantica Supersplash, Poseidon Water Coaster und der Tirol Log Flume Ride einen bis auf die Haut durchnässt. Es gibt sicher keine bessere Möglichkeit, sich an einem heißen Sommertag abzukühlen!

2. Galaxie-Wasserrutschenwelt, Erding, Bayern

Die Wasserwelt erleben Sie auf den 2.700 Quadratmetern Spaß, die die Galaxy Water Slide World bietet. Unweit von München bietet einer der größten Wasserrutschenparks Europas mit 2,5 km Rutschen für jeden Geschmack etwas!

Schnallt euch ein VR-Headset an und reist mit dem 160 Meter langen Space Glider in eine andere Galaxie oder lasst euch von den Lichteffekten auf der Black Mamba blenden. Falls du jemals genug vom Rutschen hast (was unwahrscheinlich ist), geh ins Royal Spa im venezianischen Stil, um ein paar Sonnenstrahlen aufzusaugen.

3. Tropical Islands Resort

Tropical Islands, die tropische Bade- und Erlebniswelt, befindet sich in der Nähe von Berlin und beherbergt unter einer der größten freitragenden Hallen der Welt ein einzigartiges Tropendorf.

Wenn man Lust auf das Südsee-Gefühl hat, dann ist Tropical Islands der richtige Ort dafür. Einer der besten Wasserparks in Deutschland bietet eine Vielzahl von Attraktionen und sorgt für unvergesslichen Badespaß.

4. Aqualand, Köln, Nordrhein-Westfalen

Ein unvergesslicher Familienausflug erwartet die Gäste im Aqualand Freizeitbad in Köln! Auf der einzigartigen Raketenrutsche in den Abgrund stürzen, auf der Aquaconda der Schwerkraft trotzen, nach oben (ja nach oben!) rutschen und auf dem Aquaracer nach unten rasen. Wenn du den Nervenkitzel satt hast, kannst du dich im Spa- und Behandlungszentrum entspannen.

5. Kristall Palm Beach, Stein, Bayern

Erlebt ein Stück Action pur mit den 1,6 km gigantischen Rutschen am Kristall Palm Beach in der Nähe von Nürnberg. Mit Lichtgeschwindigkeit am Schwarzen Loch in die Dunkelheit eintauchen, sich von den fesselnden Lichteffekten des Transformers blenden lassen und mit 70 km/h um die Doppelschleifen des Pegasus II rasen.

Treibend und verträumt auf dem Lazy River und dann auf der Sonnenterrasse ein eiskaltes Getränk schlürfen. 

6. Miramar Erlebnisbad, Weinheim, Baden-Württemberg

Im Miramar Erlebnisbad, das auf halbem Weg zwischen Frankfurt und Stuttgart liegt, gibt es für die ganze Familie jede Menge Spaß: Während die Kleinen auf den Krokodil-, Piraten- und Taifunrutschen plantschen, ist die spektakuläre Twister-Fahrt eine Adrenalinspritze für Menschen jeden Alters.

Entspannungsbedürftige Eltern können in den Massagebädern oder Edelstein-Whirlpools ihre Sorgen zerfließen lassen. Zu beachten ist, dass jeden Dienstag von 6 bis 20 Uhr ein FKK-Abend stattfindet.

Was sollte ich zum Besuch im Wasserpark mitbringen?

Was ist der größte Wasserpark der Welt?

Nach Anzahl der jährlichen Besucher ist der Chimelong Water Park in China der größte Wasserpark der Welt. 

Dieser Park, der die Konkurrenz in Asien leicht in den Schatten stellt, möchte seinen 2.5 Millionen Gästen im Jahr  die neuesten und aufregendsten Attraktionen bieten, darunter der Extreme River und der Tornado Ride.

Das gesamte Chimelong Resort hatte überraschend bescheidene Anfänge als ein einziges Restaurant in 2006 und expandierte aufgrund seiner hervorragenden Lage im Tourismusbereich stetig.

Der berühmte Chimelong Wasserpark wurde mit Titeln wie „Bester Wasserpark der Welt“ und „Jährliche Touristenattraktion der Wahl“ gelobt.

Verschwenden Wasserparks Wasser?

Nicht alle Wasserparks verschwenden Wasser. Sie haben den schlechten Ruf, Wasservergeuder zu sein, aber die Wasserparks bemühen sich bewusst, Wasser zu sparen.

Ein Beispiel ist der Rutschenpark Schlitterbahn in Texas: Er filtert und verbraucht 97 Prozent der 3,5 Millionen Gallonen, die für den Betrieb des Parks benötigt werden, und die anderen drei Prozent gehen durch Verdunstung verloren.

Kann man auch als Nichtschwimmer in einen Wasserpark gehen?

Natürlich kann man auch als Nichtschwimmer oder als ein kein so guter Schwimmer in einen Wasserpark gehen. In der Regel gibt es in den Wasserparks Schwimmbecken, Rutschen oder auch andere Aktivitäten für diejenigen, die es gerne etwas gediegener haben. 

Ein Tipp: Gehe nur auf Fahrten oder in Becken, in denen der Wasserspiegel nicht über deinen Kopf steigt, oder trage unbedingt eine Schwimmweste.

In den meisten Parks muss man mit den Füßen zuerst die Rutschen hinunter und mit dem Gesicht nach oben gehen, um den Kopf und den Nacken zu schützen. Befolge immer die Regeln. 

Was sollte ich zum Besuch im Wasserpark mitbringen?

Von Lazy Rivern bis hin zu Wellenbecken sind Wasserparks eine garantierte Ablenkung bei warmem Wetter. Mit diesen wichtigen Dingen macht man das Beste aus seiner Reise.

Profi-Tipp: Vor der Reise solltest du die Richtlinien deines Lieblings-Wasserparks lesen, damit du weißt, welche Dinge du mitbringen kannst.

1. Eine wasserdichte Hülle für dein Handy 
2. Eine Schwimmbrille für klare Sicht unter Wasser
3. Ein Gurtband, um deine (Lese-) Brille zu fixieren 
4. Eine wasserdichte Kamera zum Knipsen unter Wasser
5. Ohrstöpsel
6. Ein Rucksack zur problemlosen Lagerung deiner Wertsachen
7. Handtücher, die nicht feucht bleiben, wie z.B. Sporthandtücher 
8. Schwimmwesten für die Kleinen 
9. Wasserschuhe für sicheres Herumlaufen 
10. Bademantel

Was sollte ich in einem Wasserpark anziehen?

Was sollte ich in einem Wasserpark anziehen?

Badeanzug und eine bequeme Bedeckung. Alle, die mit dir in den Park gehen, sollten ihre Badebekleidung unter einem leichten, atmungsaktiven, abdeckenden Kleidungsstück tragen, das eine zu starke Sonneneinstrahlung verhindert und den Anzug darunter zwischen den Stürzen etwas austrocknen lässt.

Eine Bedeckung aus leichter Baumwolle oder Frottee ist ideal, ebenso wie ein leichtes, sportliches Gewebe, das Feuchtigkeit ableiten kann. Ein Cover-up kann ein süßes Sonnenkleid oder eine leichte Tunika für Frauen und ein T-Shirt und Shorts für Männer sein.

Kleinkinder können einfach ein langes T-Shirt über dem Badeanzug tragen, um sich nicht mit vielen Kleidungsstücken herumzuschlagen. 

Unterwäsche. Egal, ob man sich vor der Fahrt nach Hause für einen vollständigen Wechsel der Kleidung entscheidet oder ob man sich für die Abdeckung entscheidet, wenn man ein Paar Unterhosen und gegebenenfalls einen BH mitbringt, kann man sich vor der Abfahrt aus dem Park umziehen, und man muss auf der Fahrt nach Hause nicht in einem nassen Badeanzug sitzen.

Wasserfester Sonnenschutz. Egal was passiert, creme dich mindestens alle zwei Stunden mit wasserfestem Sonnenschutzmittel ein und öfter, wenn du lange im Wasser warst. Selbst wenn die Sonne hinter Wolken steht, sind UV-Strahlen vorhanden und werden vom Wasser reflektiert. Deine Haut wird es dir später danken. 

Ein leichter Schal oder Pashmina-Schal ist eine großartige Ergänzung der Garderobe an einem Wasserparktag. Er kann als Wickeltuch oder Sarong zwischen den Tauchgängen im Pool dienen und kann leicht um die Schultern gewickelt werden, wenn das Kältegefühl die Oberhand gewinnt.

Leder, Wildleder und teure Elektronik sollte zu Hause gelassen werden. Das Spritzwasser im Wasserpark ist unberechenbar, und man will nicht riskieren, Wertgegenstände zu ruinieren.

Tipps für die Reise zum Wasserpark

Tipps für die Reise zum Wasserpark

Wenn man mit dem Flugzeug zu einem Wasserpark reist, ist es eine gute Idee, sperrige Gegenstände wie Handtücher zu Hause zu lassen, besonders wenn man für die Kontrolle von zusätzlichem Gepäck bezahlt.

Badebekleidung und leichte Abdeckungen lassen sich leicht zusammenlegen und nehmen nicht zu viel Platz in den Taschen ein. Bei Reisen mit dem Auto bringt man ein paar Plastiktüten mit Reißverschluss mit, in die man nasse Kleidungsstücke einpacken kann, damit man sie nicht in eine Tasche mit sauberer, trockener Kleidung wirft.

Fazit: Wasserparks als Destination

Egal ob Tages- oder Wochenendausflug. Wasserparks haben auch in Deutschland eine Größe erreicht, die zum Wiederkehren und zu Neuentdeckungen einladen.

Regelmäßig kommen neue Wasserrutschen auf den Markt oder Parks, wie der Europapark Rust, entwickeln sich weiter und konzipieren komplett neue Konzepte voller Spaß für die ganze Familie. Wenn man vorbereitet hingeht, kann man langjährige Erlebnisse schaffen, ohne weit gereist sein zu müssen. 

Hilda Weit

Hilda absolvierte ihr Abitur (IB) in Italien, studierte danach an der Skema Business School in Frankreich Business Administration, transferierte im Rahmen des Studiums an die Edge Hotel School in England mit dem Fokus auf Hotel Management und bildete sich nach erster Berufserfahrung mit dem Cornell Certificate in Hotel Real Estate Investments and Asset Management weiter. Während des Studiums sammelte Hilda Erfahrungen in der Operative und durchlief alle Bereiche von Housekeeping, über Front Office, Küche, Food & Beverage, Conference & Events bis Duty Management. Sie arbeitete nach dem Studium bei Tropical Islands in Brandenburg im Hotel Development und ist nun bei der Berliner Betreibergesellschaft HRG Hotels im Development Team für das Kreieren von Hotelkonzepten zuständig. Zusätzlich engagiert sich Hilda als Young Professional im Arbeitskreis Hotelimmobilien für die erfolgreiche Nachwuchsgewinnung in der Tourismus- und Hotelbranche.

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